Enorme Propangaswolke freigesetzt
Nachricht vom 30.5.2011Wie das ‚Abendblatt‘ am 30. Mai berichtet, haben Randalierer auf dem Gelände der Stormarner Feuerwehr in Nütschau Propangas aus insgesamt 15 Flaschen gelassen. Zudem randalierten die Unbekannten auf dem Gelände und schoben zahlreiche kaputte Autos, die die Polizei für Einsatzübungen nutzt, in einen Graben. Am Samstagmorgen wurde der Schaden entdeckt.
Randalierer brachten sich selber in Gefahr
Am Samstagmorgen bemerkte ein Ausbilder den Schaden auf dem Gelände der Feuerwehr. Kreisbrandmeister Gerd Riemann sagte, dass dieser Unfug auch für die Randalierer schlimme Folgen hätte haben können. Propangas ist brennbar und die Wolke, die durch das Öffnen der 15 Propangasflaschen mit jeweils 33 Kilogramm Inhalt freigesetzt wurde, enorm groß. Die Wolke hatte Ausmaße von ungefähr 500 Kilogramm Propangas. Eine einzige Zündquelle hätte genügt, das gesamte Gas zur Explosion zu bringen.Propangas zur Brandsimulation
Besonders ärgerlich ist für die Feuerwehr, dass die Propangasflaschen gerade erst angeliefert wurden. Die Feuerwehr benötigt das Gas zur Simulation von unterschiedlichen Brandeinsätzen. Zwar halte sich der Schaden laut Riemann in Grenzen, die Schrottautos können noch benutzt werden, nachdem sie von Feuerwehrleuten aus dem Graben gezogen worden sind, die Ermittlungen wurden dennoch aufgenommen. Riemann vermutet, dass die Einbrecher in der Nacht zum Samstag in das Gelände eingedrungen sind.
Enorme Propangaswolke freigesetzt
Redaktion Gas.de: Hans-Joachim Lutz

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