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Bis zu 50 Prozent Ersparnis durch Autogas

Nachricht vom 25.10.2011

Laut einem Bericht des Portals ‚dtoday.de‘ hat der ADAC (Allgemeiner Deutscher Automobil Club e. V. für 50 Benziner berechnet, ab wann sich die Umrüstung auf den Autogasantrieb rechnet. Denn zwar lassen sich durch die Umrüstung die Treibstoffkosten deutlich reduzieren, allerdings kostet der Vorgang ab rund 2.000 Euro. Je nachdem, welches Modell umgerüstet werden soll, fällt der Zeitraum bis zur Amortisierung länger oder kürzer aus. Im besten Fall lassen sich die Treibstoffkosten durch die Umrüstung halbieren.

Umrüstung rechnet sich nicht immer schnell

Der ADAC hat getestet, ab wann sich die Umrüstung auf einen Autogasantrieb bei 50 verschiedenen Fahrzeugmodellen rechnet. Dabei kam heraus, dass sich die Investition in eine Autogasumrüstung durchschnittlich nach rund 50.000 gefahrenen Kilometern rechnet. Doch es bestehen Unterschiede zwischen den einzelnen Fahrzeugtypen und -modellen. Besonders gut schnitten im Test der Ford Galaxy, Audi A8, Chrysler Voyager, Renault Espace, BMW 740i und VW Sharan ab, bei denen sich die Investition bereits nach 35.000 bis 38.000 gefahrenen Kilometern amortisiert. Bei diesen Modellen sind Ersparnisse von bis zu 80 Euro je 1.000 Kilometer möglich. Besonders lange dauert die Amortisierung der Umrüstung bei einem Smart fort wo. Erst nach rund 72.000 gefahrenen Kilometern rechnet sich die Umrüstung auf den Autogasantrieb. Ähnlich sieht es bei den Modellen Fiat Punto, Renault Twingo, Opel Corsa und Mitsubishi Colt aus.

Das ist bei einer Umrüstung zu beachten

Auch wenn sich durch den Umstieg auf einen Autogasantrieb bei einem Fahrzeug im Durchschnitt 50 Euro je 1.000 Kilometer einsparen lassen, müssen sich die Fahrzeughalter vorher überlegen, ob sich die Investition von 2.000 bis 3.000 Euro für die Umrüstung lohnt. Allgemein gilt, je mehr Kilometer zurückgelegt werden, desto eher lohnt sich die Investition. Auch wenn ein Fahrzeug über mehrere Jahre hinweg gefahren wird, ist der Autogasantrieb zu bedenken. Allerdings warnt der ADAC, dass eine sogenannte Herstellerfreigabe für die Autogasumrüstung vorliegen muss. Nicht zu verachten ist außerdem die Tatsache, dass der Verbrauch bei einem Autogas-betriebenen Fahrzeug höher als bei einem gleichartigen Benziner ist. Der ADAC ging in dem Test von einem Mehrverbrauch in Höhe von gut 15 Prozent aus. Wichtig ist zudem, dass ausschließliche qualifizierte Fachleute den Umbau durchführen, um alle Sicherheitsrisiken auszuschalten.

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Redaktion Gas.de: Bärbel Friedrich

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