Audi stellt e-gas Project in Hamburg vor
Nachricht vom 13.5.2011Audi hat die Zeichen der Zeit erkannt und setzt unter dem Motto „Audi balanced mobility“auf CO2-freie Mobilität. Damit engagiert sich Audi nicht nur weiter für den Umweltschutz, sondern stellt auch neue Konzepte zur Resteverwertung von Stromüberschüssen vor.
Audi finanziert Offshore-Windräder
Das neue Projekt wird am 12. und 13. Mai in Hamburg vorgestellt und soll Gas- und Stromversorgern nachhaltige und zukunftsweisende Impulse geben. Audi will dabei nicht nur Ökostrom von Dritten beziehen, sondern diesen selbst produzieren, was nach drei Jahren Forschung nun erstmals in der Praxis möglich zu werden scheint. Unter anderem beteiligt sich Audi dabei am Aufbau nachhaltiger Energieträger, wie etwa den Offshore-Windrädern in der Nordsee. Der erzeugte Ökostrom soll zum einen für die Produktion und Betreibung der e-tron Elektroautos dienen und zum anderen in das öffentliche Stromnetz eingespeist werden.
Überschüssiger Strom als e-gas speicherbar
Der durchdachte Plan von Audi sieht dabei vor, den Ökostrom in allen Arbeits- und Produktionsschritten so einzusetzen, dass eine optimale Nutzung und Verwertung damit einhergeht. Auch die bisher ungeklärte Frage nach der Speicherung von überschüssigem Strom kann Audi mit diesem Projekt beantworten. Überkapazitäten werden in e-gas umgewandelt und im öffentlichen Gasnetz gespeichert, aus dem sich je nach Bedarf Energie ins Stromnetz überführen lässt.
Audi stellt e-gas Project in Hamburg vor
Redaktion Gas.de: Bärbel Friedrich

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